Was ein fugenloses Bad ausmacht
Fugenlos bedeutet: Auf einen vorbereiteten Untergrund kommt eine Beschichtung, die in zwei bis drei dünnen Lagen aufgezogen und anschließend versiegelt wird. Statt eines Rasters aus Fliesen und Silikonfugen entsteht eine zusammenhängende Fläche. Ganz ohne Fuge geht es dabei nicht: An Bewegungsfugen, in Raumecken und an den Anschlüssen zu Wanne oder Waschtisch bleibt eine elastische Fuge, sonst reißt die Oberfläche irgendwann auf.
Im Alltag begegnen Ihnen viele Begriffe für dieselbe Sache: fugenlose Dusche, fugenloses Badezimmer, Badezimmer ohne Fugen, Bad ohne Fliesen, fugenlose Wandverkleidung oder schlicht Fliesenersatz. Unterschiedlich sind nur Material und Aufbauhöhe. Eine mineralische Beschichtung trägt mit rund 2 bis 3 Millimetern so wenig auf, dass Türblätter, Anschlusshöhen und Ablaufpositionen meist unverändert bleiben.
Warum Kundinnen und Kunden bei uns danach fragen, hat fast immer denselben Grund: die Fuge. Silikon in der Duschecke vergraut nach ein paar Jahren, Zementfugen saugen sich in stark genutzten Bädern voll. Besonders in Berliner Innenbädern ohne Fenster, wie sie in Altbauwohnungen in Prenzlauer Berg, Friedrichshain oder Wedding zum Standardgrundriss gehören, trocknet die Duschecke zwischen zwei Duschgängen kaum ab. Eine durchgehende Fläche nimmt diesem Problem den Nährboden, weil es die saugende Fuge nicht mehr gibt.
















































































