Unsere Leistungen

Fugenloses Bad in Berlin - ohne Fugen, ohne Schimmelränder

Eine durchgehende Oberfläche statt Fugenraster

Modernes Bad in Berlin mit großformatigen Wandplatten in Betonoptik und nur wenigen Fugen, gefliest ausgeführt

150 €/m²

Arbeitskosten fugenlos, Fliesen rund 75 €/m² (obi.de, gira.de, haus.de)

24 Std.

Rückmeldung auf Ihre Anfrage

DIN 18534

Abdichtung unter der fugenlosen Dusche

Im Überblick

Eine durchgehende Oberfläche statt Fugenraster

Kein Fugenraster, keine grauen Silikonränder in der Duschecke: Bei einem fugenlosen Bad bekommen Boden, Wände und Duschbereich eine durchgehende Oberfläche, die in dünnen Schichten aufgetragen und versiegelt wird. Wir bauen diese Bäder als Badspezialisten, also einschließlich Duschsystem, Sanitärtechnik und aller Anschlüsse.

Ob Mikrozement, Beton Ciré, Kalkputz oder eine großformatige Plattenlösung die richtige Wahl ist, entscheidet der Untergrund und die spätere Beanspruchung, nicht der Musterkatalog. Wir sehen uns Ihr Bad deshalb zuerst vor Ort an und sagen Ihnen auch, wenn eine fugenlose Oberfläche an dieser Stelle nicht die bessere Lösung ist.

Zuletzt haben wir ein drei Quadratmeter großes Bad vollständig in Mikrozement ausgeführt. Ihre Anfrage beantworten wir innerhalb von 24 Stunden. Danach haben Sie einen festen Ansprechpartner, der Aufmaß, Planung und Ausführung begleitet, und nach dem Aufmaß ein Festpreisangebot für Ihr fugenloses Bad in Berlin.

Bodengleiche Dusche in Berlin mit großformatigen Platten in Betonoptik als fugenarme Alternative zur fugenlosen Beschichtung
Das übernehmen wir für Sie

Profitieren Sie von einem Ansprechpartner für alle Gewerke

Durchdachte Lösungen, saubere Ausführung und ein Ansprechpartner für Ihr gesamtes Projekt.

Fugenlose Beschichtung auf Boden und Wand

Mikrozement, Beton Ciré, Kalkputz oder großformatige Platten

Fugenlose Dusche mit Abdichtung nach DIN 18534

Gefälle, Ablauf und Rohrdurchführungen aus einer Hand

Beschichtung direkt auf tragfähige Bestandsfliesen

Rückmeldung auf Ihre Anfrage innerhalb von 24 Stunden

Was ein fugenloses Bad ausmacht

Fugenlos bedeutet: Auf einen vorbereiteten Untergrund kommt eine Beschichtung, die in zwei bis drei dünnen Lagen aufgezogen und anschließend versiegelt wird. Statt eines Rasters aus Fliesen und Silikonfugen entsteht eine zusammenhängende Fläche. Ganz ohne Fuge geht es dabei nicht: An Bewegungsfugen, in Raumecken und an den Anschlüssen zu Wanne oder Waschtisch bleibt eine elastische Fuge, sonst reißt die Oberfläche irgendwann auf.

Im Alltag begegnen Ihnen viele Begriffe für dieselbe Sache: fugenlose Dusche, fugenloses Badezimmer, Badezimmer ohne Fugen, Bad ohne Fliesen, fugenlose Wandverkleidung oder schlicht Fliesenersatz. Unterschiedlich sind nur Material und Aufbauhöhe. Eine mineralische Beschichtung trägt mit rund 2 bis 3 Millimetern so wenig auf, dass Türblätter, Anschlusshöhen und Ablaufpositionen meist unverändert bleiben.

Warum Kundinnen und Kunden bei uns danach fragen, hat fast immer denselben Grund: die Fuge. Silikon in der Duschecke vergraut nach ein paar Jahren, Zementfugen saugen sich in stark genutzten Bädern voll. Besonders in Berliner Innenbädern ohne Fenster, wie sie in Altbauwohnungen in Prenzlauer Berg, Friedrichshain oder Wedding zum Standardgrundriss gehören, trocknet die Duschecke zwischen zwei Duschgängen kaum ab. Eine durchgehende Fläche nimmt diesem Problem den Nährboden, weil es die saugende Fuge nicht mehr gibt.

Mikrozement, Beton Ciré, Kalkputz oder Platten: welches System passt zu welchem Bad?

Mikrozement ist zementgebunden, sehr druckfest und das robusteste der mineralischen Systeme. Wir setzen es dort ein, wo Wasser und Belastung zusammenkommen: auf dem Boden und im Duschbereich. Der Farbton wird angemischt, die Oberfläche bleibt leicht wolkig. Wer eine völlig gleichmäßige Fläche erwartet, ist mit Mikrozement falsch beraten, denn die feine Struktur ist Teil des Materials.

Beton Ciré ist feiner gemahlen und wird dünner aufgezogen. Das Ergebnis wirkt weicher und wärmer als roher Beton und eignet sich hervorragend für Wandflächen, Waschtischplatten und Nischen. Im Duschbereich funktioniert Beton Ciré nur mit einer dafür freigegebenen Versiegelung, sonst zieht Wasser in die Oberfläche ein.

Kalkputz und Marmorino sind die diffusionsoffenen Varianten. Sie nehmen Feuchtigkeit aus der Raumluft auf und geben sie wieder ab, und ihr hoher pH-Wert macht es Schimmel schwer. Damit sind sie eine gute Wahl für die Wandflächen eines innenliegenden Bades ohne Fenster, allerdings nicht für den Duschboden und nicht für Flächen im direkten Strahlwasser.

Großformatige Platten und Aluverbundplatten sind die vierte Möglichkeit, und oft die praktischste. Sie werden ohne Fuge Stoß an Stoß gesetzt, sind ab dem ersten Tag belastbar und brauchen keine Trockenzeiten zwischen mehreren Lagen. Für Duschrückwände ist das häufig die schnellste Lösung, und der Untergrund muss dafür nicht bis zur letzten Unebenheit vorbereitet sein. Auch bei der Optik sind wir damit freier als mit Fliesen: In einem Berliner Bad haben wir Wandplatten in Bronze mit einem türkisfarbenen Boden kombiniert.

In der Praxis kombinieren wir: Mikrozement auf Boden und in der Dusche, Beton Ciré oder Kalkputz an den übrigen Wänden. Das ist technisch sauber und optisch trotzdem aus einem Guss, weil sich die Farbtöne aufeinander abstimmen lassen.

Die fugenlose Dusche: Abdichtung, Gefälle, Ablauf

Hier liegt der Punkt, an dem sich Fachbetrieb und Heimwerkervideo trennen. Die fugenlose Beschichtung ist keine Abdichtung. Sie ist die sichtbare Nutzschicht. Darunter gehört eine Verbundabdichtung nach DIN 18534, im Duschbereich in der Regel für die Wassereinwirkungsklasse W3-I, an den angrenzenden Wandflächen W2-I. Wer diese Schicht weglässt und sich auf die Versiegelung verlässt, hat in wenigen Jahren einen Feuchteschaden in der Wand, den man von außen erst sieht, wenn der Nachbar unten anruft.

Zur Abdichtung gehören Dichtbänder in allen Ecken und Anschlüssen sowie Manschetten an den Rohrdurchführungen für Armatur und Brause. Der Ablauf braucht einen Klebeflansch, an den die Abdichtung sauber angebunden wird. Nicht jeder Rinnenkörper aus dem Baumarkt ist dafür ausgelegt, deshalb legen wir Ablauf und Beschichtungssystem gemeinsam fest, bevor die erste Platte fällt.

Das Gefälle bauen wir mit rund 2 Prozent zum Ablauf auf, damit kein Wasser stehen bleibt. Weil eine fugenlose Fläche keine Fliesenkante hat, an der sich eine zweite Gefällerichtung verstecken lässt, arbeiten wir bevorzugt mit einem Wand- oder Linienablauf: eine Ebene, eine Richtung, keine sichtbaren Knicke.

Zum Schluss kommt die Versiegelung, meist zwei bis drei Lagen. Sie bestimmt, wie das Bad später zu reinigen ist und wie oft nachgepflegt werden muss. Wie eine bodengleiche Lösung technisch aufgebaut ist, lesen Sie auch auf unserer Seite zur bodengleichen Dusche. Ausgeführte Bäder aus Berlin finden Sie in unseren Referenzen.

Ehrlich gesagt: die Grenzen einer fugenlosen Oberfläche

Ein fugenloses Bad ist kein Selbstläufer, und die häufigste Frage in unseren Beratungsgesprächen lautet nicht „wie schön wird das?“, sondern „was sind die Nachteile?“. Vier Punkte sprechen wir deshalb immer von uns aus an.

  • Es ist teurer als Fliesen. Für die Arbeitskosten einer fugenlosen Beschichtung werden rund 150 Euro pro Quadratmeter angesetzt, für das Verfliesen rund 75 Euro pro Quadratmeter (obi.de, 27.01.2026; gira.de, 07.05.2026; haus.de, 07.06.2025). Das Material liegt bei etwa 20 bis 30 Euro pro Quadratmeter.
  • Es braucht Fachhandwerker. Die Lagen werden nass in nass gezogen, Ansätze und Kellenschläge bleiben später sichtbar, weil kein Fugenraster das Auge lenkt. Handwerkliche Fehler kaschiert diese Oberfläche nicht, sie stellt sie aus.
  • Reparaturstellen bleiben sichtbar. Eine schadhafte Fliese tauscht man aus, eine beschädigte Beschichtung wird gespachtelt. Der Farbton der Nachbesserung trifft den gealterten Bestand selten exakt, deshalb arbeiten wir Schäden meist bis zur nächsten Raumkante durch.
  • Der Untergrund entscheidet. Er muss tragfähig, rissfrei und verformungsarm sein. Holzbalkendecken in Berliner Altbauten schwingen, und diese Bewegung zeichnet sich in einer starren Beschichtung als Riss ab. Ohne Entkopplung oder neuen Estrich beginnt ein fugenloses Bad hier an der falschen Stelle.

Fugenlos auf vorhandene Fliesen: nachrüsten im Bestand

Ein bestehendes Bad muss für eine fugenlose Oberfläche nicht komplett entkernt werden. Sitzen die alten Fliesen fest, bleiben sie liegen und dienen als Untergrund. Wir klopfen die Flächen dafür systematisch ab, entfernen alles, was hohl klingt, spachteln Fugen und Kanten aus, ziehen eine Haftbrücke auf und armieren die kritischen Übergänge. Der Aufbau liegt dann bei etwa 3 bis 5 Millimetern.

Der Gewinn ist handfest: kein Abriss, kein Bauschutt im Treppenhaus, keine Container-Genehmigung für die Straße, und Ihr Bad ist deutlich kürzer außer Betrieb. Gerade in Berliner Mietshäusern mit engem Treppenhaus ist das oft der entscheidende Unterschied.

Eine Einschränkung nennen wir dabei immer: Fugenlos auf Fliesen ersetzt keine fehlende Abdichtung. Stammt die Dusche aus den Achtzigern und liegt unter den Fliesen nichts als Putz, dann wird die Beschichtung diesen Mangel nicht heilen. In diesem Fall bauen wir den Duschbereich zurück, dichten neu ab und beschichten anschließend. Ob das nötig ist, klären wir beim Aufmaß. Wenn Fliesen für Ihr Bad am Ende die sinnvollere Lösung sind, sagen wir das ebenso deutlich und zeigen Ihnen unsere Fliesenarbeiten als Alternative.

Ablauf und Termine

Nach Ihrer Anfrage melden wir uns innerhalb von 24 Stunden. Beim Ortstermin prüfen wir den Untergrund, messen auf und klären, welches System zu Ihrem Bad passt. Darauf folgt das Festpreisangebot, und Sie haben von diesem Moment an einen festen Ansprechpartner, der auch während der Ausführung erreichbar bleibt.

Auf der Baustelle folgen die Schritte fest aufeinander: Untergrund vorbereiten, abdichten, Beschichtung in zwei bis drei Lagen mit den vorgeschriebenen Trockenzeiten dazwischen, schleifen, versiegeln. Zwischen erstem und letztem Arbeitstag liegen je nach Fläche und System meist ein bis zwei Wochen. Danach braucht die Versiegelung noch einige Tage, bis sie voll belastbar ist. Die genauen Zeiten gibt der Hersteller des Systems vor, und wir nennen sie Ihnen vor Baubeginn, damit Sie planen können.

Weil Sanitärtechnik, Abdichtung und Beschichtung bei uns in einer Hand liegen, entfällt das Abstimmen zwischen mehreren Betrieben. Soll Ihr Bad zugleich neu aufgeteilt werden, starten wir mit der Badplanung, bevor die erste Fläche vorbereitet wird.

Was ein fugenloses Bad kostet

Wir nennen Ihnen keine Zahl am Telefon, aber die Größenordnung lässt sich einordnen. Für die reine Arbeitsleistung einer fugenlosen Beschichtung werden rund 150 Euro pro Quadratmeter veranschlagt, für das Verfliesen derselben Fläche rund 75 Euro pro Quadratmeter. Diesen Wert nennen drei unabhängige Quellen übereinstimmend (obi.de, 27.01.2026; gira.de, 07.05.2026; haus.de, 07.06.2025). Das Beschichtungsmaterial selbst liegt bei etwa 20 bis 30 Euro pro Quadratmeter.

Für ein komplett fugenlos gestaltetes Bad mit 6,5 bis 8,5 Quadratmetern, einschließlich Untergrundvorbereitung, Abdichtung und Versiegelung, wird eine Spanne von 9.000 bis 15.000 Euro genannt (gira.de, 07.05.2026). Diese Zahlen sind eine Orientierung für Ihre Planung, kein Angebot.

Was Ihr Bad tatsächlich kostet, hängt an Fläche, Zustand des Untergrunds, gewähltem System und daran, wie viel Sanitärtechnik mitgetauscht wird. Verbindlich wird der Preis erst nach dem Aufmaß, dafür dann als Festpreis. Wie sich die einzelnen Posten zusammensetzen, haben wir im Ratgeber was ein fugenloses Bad kostet aufgeschlüsselt.

Jetzt kostenlose Beratung in Berlin anfragen

Sie planen Ihr Projekt in Berlin und Umgebung? Wir beraten Sie unverbindlich, nehmen Maß vor Ort und erstellen Ihnen ein transparentes Festpreisangebot – mit einem Ansprechpartner.

Großzügiges Berliner Bad mit Duschbereich und großformatigen Bodenplatten in Betonoptik, gefliest ausgeführt

Ihr Vorteil

Schicken Sie uns den Grundriss oder ein paar Fotos Ihres Bades. Wir melden uns innerhalb von 24 Stunden, prüfen den Untergrund vor Ort und sagen Ihnen ehrlich, ob Mikrozement, Beton Ciré oder doch eine Fliesenlösung zu Ihrem Bad passt. Danach erhalten Sie ein Festpreisangebot.

Referenzen

Referenzen – Badsanierungen
aus Berlin

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Komplettsanierung
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Goldbad Germaniastraße
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Farbenfrohes Bad Zehlendorf
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Bad mit dunkelblauen Akzenten
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Bad in Holzoptik Mörchinger Straße
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Berlin
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Bad Rochstraße
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Farbenfrohes Bad Lindhorstweg
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Lichtdurchflutetes Bad Spandau
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Modernes Bad Charlottenburg
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Bald mehr

Weitere Referenzen folgen in Kürze. Wir arbeiten bereits an den nächsten Projekten für Sie.

Das sagen unsere Kunden

Das sagen unsere Kunden zu ihrer
Badsanierung in Berlin

Von der Planung bis zur Fertigstellung hat alles perfekt geklappt. Unser neues Bad ist einfach traumhaft!

Andrea M.

aus Berlin, Steglitz

Kompetent, zuverlässig und super freundlich. Wir können S&O Badsanierung nur weiterempfehlen!

Thomas K.

aus Berlin, Mitte

Saubere Arbeit, tolle Ideen und ein Ergebnis, das unsere Erwartungen sogar übertroffen hat.

Sabine L.

aus Berlin, Zehlendorf

Die Termine wurden exakt eingehalten und die Baustelle war jeden Abend sauber. So macht eine Sanierung Freude.

Michael B.

aus Berlin, Kreuzberg

Top Beratung, faire Preise und ein Team, das wirklich mitdenkt. Unser Bad ist jetzt unser Lieblingsraum.

Claudia R.

aus Berlin, Lankwitz

Ein Ansprechpartner vom ersten Gespräch bis zur Übergabe. Wir fühlten uns rundum gut betreut.

Daniel S.

aus Berlin, Treptow

Häufige Fragen

FAQ – Fugenloses Bad in Berlin

Für die Arbeitsleistung einer fugenlosen Beschichtung werden rund 150 Euro pro Quadratmeter angesetzt, für das Verfliesen derselben Fläche rund 75 Euro (obi.de, 27.01.2026; gira.de, 07.05.2026; haus.de, 07.06.2025). Das Material kostet etwa 20 bis 30 Euro pro Quadratmeter. Für ein komplett fugenlos gestaltetes Bad von 6,5 bis 8,5 Quadratmetern wird eine Spanne von 9.000 bis 15.000 Euro genannt (gira.de, 07.05.2026). Verbindlich wird der Preis bei uns nach dem Aufmaß, dann als Festpreis.

Es ist rund doppelt so teuer wie Fliesen, es braucht Fachhandwerker, weil Ansätze in der Fläche später sichtbar bleiben, und Reparaturstellen zeichnen sich ab, da der Farbton einer Nachbesserung den gealterten Bestand selten exakt trifft. Entscheidend ist außerdem der Untergrund: Er muss tragfähig und verformungsarm sein. Schwingende Holzbalkendecken, wie sie in Berliner Altbauten üblich sind, brauchen vorher eine Entkopplung oder einen neuen Estrich.

Ja, wenn die Fliesen fest sitzen. Wir klopfen die Flächen ab, entfernen hohl klingende Fliesen, spachteln Fugen und Kanten aus und ziehen eine Haftbrücke auf. Der Aufbau liegt dann bei etwa 3 bis 5 Millimetern. Eine fehlende Abdichtung ersetzt die Beschichtung allerdings nicht. Ist die alte Dusche nicht abgedichtet, bauen wir diesen Bereich zurück und dichten neu ab.

Ja, sofern unter der Beschichtung eine Verbundabdichtung nach DIN 18534 liegt, im Duschbereich in der Regel für die Wassereinwirkungsklasse W3-I. Dazu gehören Dichtbänder in allen Ecken, Manschetten an den Rohrdurchführungen und ein Ablauf mit Klebeflansch. Die Beschichtung selbst ist die Nutzschicht, nicht die Abdichtung.

Mikrozement ist das robusteste System und passt auf Boden und in die Dusche. Beton Ciré wirkt feiner und eignet sich für Wände, Nischen und Waschtischplatten, in der Dusche nur mit freigegebener Versiegelung. Kalkputz und Marmorino sind diffusionsoffen und eine gute Wahl für innenliegende Bäder ohne Fenster. Großformatige Platten und Aluverbundplatten sind die schnellste Variante, vor allem für Duschrückwände, weil sie ohne Trockenzeiten auskommen.

Zwischen erstem und letztem Arbeitstag liegen je nach Fläche und System meist ein bis zwei Wochen, weil Abdichtung, Beschichtungslagen und Versiegelung Trockenzeiten brauchen. Danach dauert es noch einige Tage, bis die Versiegelung voll belastbar ist. Die genauen Zeiten gibt der Systemhersteller vor, wir nennen sie Ihnen vor Baubeginn.